News 03.09.2020 - Corona - DAAD - Programm

Abschluss des Programmjahres 2019/20

Und wieder ist es so weit: Ein weiteres Programmjahr ist erfolgreich zu Ende gegangen. Trotz der immer noch anhaltenden Corona-Pandemie konnte, im 14. Durchlauf von Europa macht Schule, Europa 100 Mal ins (virtuelle) Klassenzimmer gebracht werden!

Eine Gruppe junger Personen verschiedener ethnischer Herkunft sitzen an einem Tisch und strecken ihre Fäuste einander zu. Auf dem Tisch liegen verschiedenste Büroartikel und Unterlagen. Sie befinden sich in einem hell-beleuchteten Büro mit großen Fenstern.Knapp 170 ehrenamtliche Standortmitglieder waren an insgesamt 33 EmS-Standorten tätig. Hiervon konnten an 24 Standorten EmS-Projekte erfolgreich durchgeführt werden. An den restlichen 9 Standorten hingegen mussten leider, bedingt durch die Corona-Pandemie, alle geplanten Projekte abgesagt werden. Der Grund hierfür waren nicht nur die Schulschließungen und die damit verbundenen Herausforderungen für Lehrkräfte und Schüler/-innen, sondern auch plötzliche Rückreisen der Gaststudierenden in ihre Heimatländer. Umso erfreulicher ist es, dass dennoch insgesamt 100 Projekte von 99 Gaststudierenden aus 32 Ländern an 80 Schulen erfolgreich durchgeführt wurden. Ein Teil der Projekt konnte dabei noch vor den Schulschließungen umgesetzt werden, ein Teil konnte aber auch in ein virtuelles Format überführt werden. So wurden auch in diesem Jahr wieder über 2.500 Schüler/-innen für Europa begeistert.

Besonders schön zu sehen war, wie sehr eine weltweite Krise auch zusammenschweißen kann. Einige der schon geplanten Projekte wurden von allen Beteiligten nochmal umgeplant: Viele Lehrkräfte und Studierende gaben alles dafür, dass ihr Projekt doch noch stattfinden konnte – auch wenn dafür auf virtuelle Formate ausgewichen werden musste. Bei manchen wurde sogar Corona zum Thema des Projektes gemacht: „Coronavirus in Italien“ oder „eine Reise nach Japan – trotz Corona: Eindrücke aus der Millionenstadt Tokyo“ sind nur zwei davon.
Aber auch Themen, die sich mit der Politik und Geschichte des jeweiligen Heimatlandes auseinandersetzten, bekamen große Aufmerksamkeit. Wie z.B.  das Projekt: „Männertag und Frauentag in Russland: Geschichte, Traditionen, Geschlechterrollen“. In Projekten wie: „Reise durch die spanische Literatur in andere Welten“ und „Märchen und Musik als Mittler von Kultur“, hatten die Schüler/-innen aber natürlich auch die Chance sich über europäische Kultur und Literatur auszutauschen. Und zu guter Letzt kam natürlich die kulinarische Vielfalt Europas, mit Projekten wie „Tapas machen Schule“, auch diesmal nicht zu kurz.

Dass Europa macht Schule Pandemien überstehen und einen europäischen Austausch, ob in physischer oder virtueller Form, auch während Krisensituationen ermöglichen kann, zeigt wie sehr das Programm sich für den europäischen Zusammenhalt einsetzt und wie sehr es schon in den Köpfen von EmS-Aktiven verankert ist. Für dieses unerbittliche Engagement möchte sich die DAAD-Koordination und der Vorstand von Europa macht Schule e.V. bei allen diesjährigen EmS-Beteiligten recht herzlich bedanken! Voller Zuversicht blicken wir auf das kommende Programmjahr 2020/21 und hoffen, dass wir auch in Zeiten von Krisen und Unsicherheiten einen kleinen Beitrag zu etwas Stabilität leisten können. Denn nur gemeinsam können wir die Vielfältigkeit und die Zusammengehörigkeit Europas lebendig werden lassen!