News 21.04.2019 - Programm - Verein

Europa macht Schule e.V. knüpft Kontakte zu europäischen Initiativen

Auf einem Netzwerktreffen in Frankfurt am Main hat Europa macht Schule e.V. mit europäischen Initiativen und Institutionen diskutiert, wie gemeinsam europäische Werte gestärkt werden können. Organisiert wurde die Veranstaltung von der DAAD-Koordinationsstelle für das Programm Europa macht Schule und deren Kolleg/-innen im DAAD.

Europa macht Schule e.V. auf dem TCA.
Mit dabei für Europa macht Schule e.V.: Robert Gieske (EmS-Vorstand), Jana Scheurer (EmS Norwegen), Frank Wittmann (EmS-Vorsitzender) und Stefanie Plitt (EmS-AG-Leiterin).

Wie kann man den Bürgern Europas angesichts des Brexits und einer Vertrauenskrise europäische Werte vermitteln? Dieser Frage gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DAAD-Netzwerktreffens „Erasmus+ Students as Intercultural Ambassadors“ am 1. und 2. April 2019 nach. Und auch Europa macht Schule e.V. war in vielfältiger Weise beteiligt. Auf einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen der EU-Kommission und europäischer Bildungsprogramme erläuterte Frank Wittmann als 1. Vorsitzender des Vereins: „Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Baustein für eine lebendige Demokratie. In den hier vertretenen Initiativen lebt und vermittelt man ganz authentisch europäische Werte wie Toleranz und Multikulturalität.“ Aufgabe der Institutionen sei es, diesen Tatendrang bestmöglich zu unterstützen.

EmS-Initiativen aus Europa mitvertreten

Als Vorstandsmitglied und Leiter der Arbeitsgruppe „Didaktik“ moderierte Robert Gieske einen Workshop und erarbeitete mit studentischen Kulturbotschaftern und Ehrenamtlichen ein gemeinsames Werteverständnis sowie Grundlagen für die ehrenamtliche Arbeit. Vereinsmitglied Jana Scheurer präsentierte ihre Europa macht Schule-Auslandsinitiative, die sie als DAAD-Sprachassistentin an der norwegischen Universität Bergen organisiert, auf einem Projektmarkt. Und auch Bianka Pincz aus Budapest war als Vertreterin der jüngsten Auslandsinitiative des Programms am Standort Budapest mit dabei. Als ehemalige Gaststudentin und EmS-Alumna hatte sie die Programmidee mit an ihre Heimatuniversität genommen. In Frankfurt nutzte sie gemeinsam mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Chance, sich über europäische Werte, Programmansätze und die EU-Mobilitätsprogramme auszutauschen.

Rund 90 Teilnehmende aus ganz Europa

Zu der Veranstaltung hatte die Koordinationsstelle des Programms Europa macht Schule eingeladen und gekommen waren rund 90 Vertreterinnen und Vertreter von europäischen Institutionen und Initiativen des Bildungsbereichs. Neben der Europäischen Kommission nahmen auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie zahlreiche europäische Nationalagenturen und Initiativen.