News 28.10.2019 - Programm - Verein

„EmS“ im äußersten Osten Europas

Auf Einladung der Technischen Universität Kaiserslautern, der Leibniz-Universität Hannover und der Yerevan State University ist der EmS-Vorsitzende Robert Gieske zu einem Workshop mit dem Titel „Teaching Critical Digital Literacy – Concepts for Education Professionals“ in die armenische Hauptstadt gereist.

Im Vordergfund ist eine städtische Springbrunnenanlage zu sehen. Und im Hintergrund ein historisches Gebäude.

Für den Workshop, der in Hauptverantwortung von Juniorprofessorin Dr. Inken Heldt der TU Kaiserslautern konzipiert wurde, reisten Teilnehmende aus Georgien, der Ukraine und Deutschland nach Jerewan, um mehr über die Ausprägung von kritischer Medienkompetenz und einem reflektierten Umgang mit Fake News und alternativen Fakten zu lernen.

Da auch in den Projekten von Europa macht Schule zunehmend digitale Medien und soziale Netzwerke sowohl als konkrete Themen als auch Mittel für die Recherche oder Aufbereitung von Informationen genutzt werden, war es besonders spannend an den Diskussionen teilzunehmen. Nicht nur die teils sehr unterschiedlichen nationalen Perspektiven ließen ein differenziertes Bild über die Wahrnehmung von digitalen Medien entstehen, auch die Expertise der Teilnehmenden aus verschiedenen Fachbereichen von Informatik über Soziologie und Psychologie bis hin zu Hochschulbildung trug maßgeblich zu einem gelungenen Format bei. Gemeinsam wurde vorranging in Gruppen anhand von Beispielen an der Identifizierung, Analyse und Dekonstruktion von Fake News gearbeitet und konkrete Werkzeuge für Multiplikator*innen im Bildungssektor gesammelt. Diese können nun von den Teilnehmenden mit in die Heimat genommen und z.B. im Rahmen von Fortbildungen eingesetzt werden.

Robert, der erste Vorsitzende des

Abgerundet wurde der Workshop durch ein kulinarisch wie kulturell, traditionell armenisches Rahmenprogramm. Höhepunkt war dabei sicherlich für alle der Ausflug zum heidnischen Tempel und der Schlucht von Garni sowie in das Felsenkloster Geghard.