News 22.02.2019 - Marburg - Standorte

Abschlussveranstaltung am Standort Marburg

Europa nimmt in der heutigen Gesellschaft eine immer mehr an Bedeutung gewinnende Rolle ein. Freiheit, Demokratie und Gleichheit prägen unseren Alltag, dabei ist Europa so viel mehr als nur länderübergreifende Politik, Wirtschaft und Zusammenarbeit. Europa bedeutet sprachliche und kulturelle Vielfalt, internationale Mobilität und Offenheit für Neues und Unerwartetes.

Europäische Gaststudierende und Standort-Team stehen gemeinsam auf der Bühne und halten eine Kette mit europäischen Flaggen.

Diese Erfahrungen konnten Erasmus-Studierende im Rahmen des Programms Europa macht Schule in Marburg machen. In einem Projekt erarbeiten europäische Studierende gemeinsam mit einer deutschen Schulklasse sprachliche und kulturelle Eigenschaften, Stereotypen und weitere individuelle Themenfelder, um den Schüler/-innen ihr Heimatland ein wenig näher zu bringen. Dabei werden sie von den Lehrerinnen und Lehrern sowie deutschen Lehramtsstudierenden tatkräftig unterstützt.

Am Freitag, den 25.01.2019, fand die semesterausklingende Abschlussveranstaltung zur Projektphase des Wintersemesters 2018/19 statt. Die Veranstaltung wurde vom Europa macht Schule-Standort-Team Marburg eröffnet, das sich derzeit aus Marie Becker, Sophie Billen, Amanda Gesang und Joel Hüsemann zusammensetzt. Anschließend übernahm Frau Christina Bohle das Wort und begrüßte als Erasmus-Koordinatorin des International Office der Philipps-Universität die anwesenden Schulklassen und Studierenden. In ihrer Ansprache betonte sie die zunehmende Bedeutung Europas und den damit verbundenen Austausch, dass es wichtig ist, international zu denken und offen zu sein. Außerdem dankte sie dem Zentrum für Lehrerbildung, das den Studierenden ermöglicht, das Seminar durch die Schulpädagogik in den Lehrplan aufzunehmen und an der Universität als Didaktik-Modul anrechnen zu lassen.

Vorstellung der Projekte

Im nächsten Programmpunkt präsentierten die europäischen Studierenden ihre durchgeführten Projekte. In Form von Kurzpräsentationen oder Videos schilderten sie den Ablauf und die Erfahrungen, die sie in den Schulklassen gemacht haben. In dieser Projektphase wurden vor allem kulinarische Charakteristika der verschiedenen Länder thematisiert. Die Schüler/-innen bereiteten spanische Tapas, italienische Pizza und Bruschetta sowie französische Crêpes zu und lernten mehr über die dazugehörigen Nationen. Neben landestypischen Gerichten wurde in weiteren Projekten inszeniert, wie in Spanien Weihnachten, Silvester und der Dreikönigstag gefeiert wird, ein Stück der französischen Fabel Le Corbeau et le Renard (Der Rabe und der Fuchs) wurde vorgeführt und das für uns alle bekannte Lied Bella Ciao wurde musikalisch vorgetragen. Dank der neuen Schulkooperationen konnten die Projekte an der Emil-von-Behring-Schule Marburg, der Clemens-Bretano-Europaschule Lollar, der Mittelpunktschule Hartenrod und der Freiherr-vom-Stein Europaschule Gladenbach durchgeführt werden.

Zertifikate für die Teilnehmenden

Nach der Projektvorstellung erhielten sowohl die europäischen als auch die deutschen Studierenden ein Zertifikat und ein T-Shirt für die Teilnahme am Programm Europa macht Schule. Damit ist das aktuelle Semester beendet, das Standort-Team startet aber bereits im Februar mit der Vorbereitung des nächsten Semesters und freut sich auf neue spannende Projekte in Marburgs Schulklassen.

Interesse geweckt? Dann informiert euch hier auf der Website über Europa macht Schule oder kontaktiert das Standort-Team Marburg direkt über Facebook https://www.facebook.com/EmSMarburg/ oder per Mail an: marburg@europamachtschule.de.

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