Programm & Ablauf

Unser Programm „Europa macht Schule“ vermittelt Ihrer Schule europäische Gaststudierende für ein Kurzzeitprojekt über deren Herkunftsland.

Schüler melden sich, Lehrerin ruft eine Schülerin auf

Die Studierenden werden in den Unterricht einbezogen und gestalten dort gemeinsam mit der betreuenden Lehrkraft ein Projekt, in dem sie ihr Heimatland auf anschauliche Weise vorstellen. Den Abschluss des Programms bildet eine Abschlussfeier, in der die Ergebnisse aller Projekte einer Stadt öffentlich präsentiert werden. Zur Würdigung ihres Engagements erhält jede der beteiligten Schulklassen ein Zertifikat, in der ihre Teilnahme dokumentiert ist.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schulformen sowie StudentInnen aller Fachrichtungen.

Jetzt teilnehmen!

Sie möchten mit Ihrer Schule am Programm teilnehmen? Hier können Sie sich anmelden:

Inhalt des gemeinsamen Projekts ist das Herkunftsland der europäischen Studierenden. Dabei kann der Fokus individuell gesetzt werden und z.B. Geschichte, Politik, Kultur oder Gesellschaft des betreffenden Landes beleuchtet werden. Um den Schüler/-innen neue Einblicke zu geben, sollen nach Möglichkeit Themen abseits bekannter Vorstellungen und Bilder aufgegriffen werden oder das Bekannte aus neuer Perspektive betrachtet werden. Die Wahl des Themas liegt bei den Studierenden und den Lehrer/-innen, die je nach eigenem Interesse und Hintergrund bzw. Lehrplan entscheiden können. Die Präsentation der ausgewählten Inhalte soll möglichst kreativ und anschaulich sein. Die Schüler/-innen sollen ihrem Alter gemäß aktiv in die Projektarbeit einbezogen werden. Möglich sind z.B. das Einüben landestypischer Lieder oder Tänze, die Gestaltung von Comics oder Reiseführern sowie die Aufführung von Sketchen oder Theaterstücken.

Eine Einbindung des Projekts in den Sprachunterricht unter Verwendung der Muttersprache der Studierenden ist denkbar. Hauptsächlich sollte die Projektumsetzung jedoch auf Deutsch stattfinden.

Realisierung des Projektes

Konzeption, zeitliche Planung und Umsetzung des Projektes geschehen in enger Zusammenarbeit von Lehrkraft und Studierendem/r. Da die Studierenden i.d.R. nicht über didaktisches Hintergrundwissen oder Praxiserfahrung verfügen, ist die Expertise einer betreuenden Lehrkraft unverzichtbar für die Durchführung des Projektes.

Für eine Programmteilnahme Ihrer Schule bitten wir um Anmeldung bis Anfang November. Mit dieser Anmeldung erklären Sie sich verbindlich bereit, ein Projekt mit einem/r europäischen Studierenden durchzuführen.

Nach Ablauf der Anmeldefrist ermitteln die ehrenamtlichen Programmorganisatoren vor Ort eine passende Paarung und organisieren ein Koordinationstreffen von Schulen und Studierenden. Hier ist Gelegenheit zum Kennenlernen und für den Austausch über Projektideen. Am Ende stehen erste Absprachen und Termine.

Nach diesem Treffen ist bis April Zeit für die Projektplanung und -durchführung. Gemeinsam mit dem/der Studierenden wird dann ein Konzept entwickelt und realisiert

Der Zeitrahmen eines Projekts umfasst drei bis fünf Unterrichtsstunden sowie die Präsentation der Ergebnisse auf der gemeinsamen Abschlussfeier des Programms.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Sie holen sich Europa lebendig, hautnah und authentisch in den Unterricht.
  • Sie ermöglichen eine aktive europäische Begegnung für Schüler/-innen aller Klassenstufen und Schultypen.
  • Sie wecken Interesse an eigener Auslandserfahrung und zeigen Wege dafür auf.
  • Sie haben breitgefächerte und unkomplizierte Einsatzmöglichkeiten (Einbindung in den Fach- oder Projektunterricht sowie in außerunterrichtliche Aktivitäten, wie z.B. das Ganztagsschulangebot).
  • „Europa macht Schule“ eignet sich als Einstieg oder Vertiefung des Erasmus+ Programms im Schulbereich oder anderer Formen von internationalen Schulpartnerschaften.

Ablauf für Schulen

Wann passiert was im „Europa macht Schule“-Jahr?

September/Oktober Anwerbung der Schulen und Gaststudierenden
 Bis November Verbindliche Anmeldung für das Programm
November/Dezember Koordinationstreffen von Schulen und   Studierenden
 Dezember/Januar Weitere Absprachen zwischen betreuender Lehrkraft und Studierendem/r und erster Besuch des/der Studierenden in der Klasse
 Januar – April Durchführung der geplanten Unterrichtseinheit in der Klasse
 Mai Gemeinsame Präsentation aller Projekte eines Hochschulstandortes