Märchenhaftes Tschechien

Zuerst wollte ich meine märchenhafte Region Südmähren vorstellen. Es gibt viel Märchenhaftes dort: Natur, Sehenswürdigkeiten, Volkstraditionen, Trachten, etc.
Darüber haben wir mit den Schüler*innen gesprochen. Danach haben wir mährische Volkstänzen angeschaut und Volksmusik angehört. Anschließend sind die Schülerinnen und Schüler Künstler/-innen geworden und haben südmährische Ornamente selbst zu malen versucht.
Was ist märchenhafter als ein klassisches Märchen?

Ich habe mein Lieblingsmärchen „Von Zwölf Monaten“ mitgebracht. Es erzählt eine Geschichte des Mädchens Maruschka. Sie lebt mit der bösen Stiefmutter und Stiefschwester, die für Maruschka drei unerfüllbare Wünsche haben. Maruschka kommt aber in den Bergen zu den Zwölf Monaten, die sich bei der Regierung im Jahr abwechseln und der armen Maruschka helfen. Das Märchen vermittelt eine Botschaft, dass den starken guten Leuten geholfen wird, aber die Bösen bestraft werden.
Wir haben die Geschichte mit der Klasse zusammengefasst und verschiedene Aktivitäten dazu gemacht. Die spannendste Aktivität kam am Ende des Projekts – wir haben das Puppentheater „Von Zwölf Monaten“ zusammen gespielt.
Ich bin überzeugt davon, dass die Schüler*innen die mährische und böhmische Kultur nicht nur vermittelt bekommen, sondern auch mit allen Sinnen erlebt haben. Auch für mich war es eine wertvolle Erfahrung, die meinen Horizont erweitert hat!
Projektangaben
Studierende: Adéla Sobotková
Standort: Regensburg
Herkunftsland: Tschechien
Studienfach: Lehramt Tschechisch und Deutsch
Schule: Grundschule am Napoleonstein Regensburg
Schulform & Klasse: Grundschule, 3. Klasse