Kolonisierung und Postkoloniale Entwicklungen in Ghana

Das Projekt sollte den Schülerinnen und Schülern Ghana als eine Region mit bedeutenden und mächtigen Königreichen vor der Kolonisation näherbringen. Ein besonderer Fokus lag auf Dr. Kwame Nkrumah, der Ghana in die Unabhängigkeit führte und sich für die Vision eines vereinten Afrikas einsetzte. Darüber hinaus wurden die Entwicklung Ghanas nach der Unabhängigkeit sowie aktuelle Herausforderungen des Landes thematisiert.
Eine Kappe auf einem Stapel Lehrbücher mit einem Federmäppchen und einem Globus mit Europa und der Welt, vor einem verschwommenen grünen Hintergrund.
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Der Unterricht wurde nicht als Frontalunterricht gestaltet, sondern durch vergleichende Diskussionen, Partnerarbeit und Reflexionsaufgaben interaktiv umgesetzt, sodass die Schülerinnen und Schüler aktiv am Lernprozess teilnahmen.

Da mein Projekt die Kolonisation und postkoloniale Entwicklung Ghanas behandelte, wurde ein klarer Bezug zu Europa hergestellt. Ein wichtiger Bestandteil war die Thematisierung der Berliner Konferenz und der Rolle europäischer Kolonialmächte in Afrika. Dabei wurde der sogenannte „zivilisatorische Auftrag“ Europas kritisch mit der tatsächlichen wirtschaftlichen Ausbeutung von Ressourcen wie Gold, Kakao und Holz verglichen.

Zusätzlich wurden in einer vergleichenden Diskussion Dr. Kwame Nkrumah mit Otto von Bismarck gegenübergestellt, um Parallelen in Bezug auf nationale Einheit und politische Visionen zu analysieren.

Zum Abschluss wurden die heutige Beziehung zwischen Europa und Afrika thematisiert. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurde reflektiert, welche politischen und wirtschaftlichen Ansätze aus Europa zur Bewältigung aktueller Herausforderungen in Ghana – beispielsweise Arbeitslosigkeit – beitragen könnten.

Projektangaben

Student: Elia Acheampong
Herkunftsland: Ghana
Studienfach: Adult Education and Management of lielong education
Schule: Dag-Hammarskjöld-Gymnasium Würzburg
Schulform & Klasse: Gymnasium, 11. Klasse