Rückblick

Die Idee des Programms entstand auf einer Konferenz im Jahr 2006. Im Februar des Jahres initiierte der damalige Bundespräsident Horst Köhler parallel zum Treffen europäischer Staatsoberhäupter die Studierendenkonferenz „Was hält Europa zusammen?“.

An der Konferenz nahmen über 100 Studierende und Stipendiat/-innen zahlreicher Stiftungen aus verschiedenen europäischen Ländern teil. Die zentrale Frage war, wie die Identifikation mit Europa und seinen Institutionen gestärkt werden kann. Eine entscheidende Erkenntnis vieler Diskussionen war, dass Wege für den Austausch in Europa gefunden werden müssen, die die Menschen unmittelbar und in direkter Begegnung einbeziehen. Die Idee für „Europa macht Schule“ war geboren!

Von der eigenen Verantwortung, aber auch von der Begeisterung für die Idee angespornt, gründeten einige der Konferenzteilnehmenden nur wenige Monate später den Verein Europa macht Schule e.V. So war die Initiative auf den Weg gebracht und erste Erfolge – mit über 30 Projekten in der Pilotphase – zeigten bald, dass die Idee trägt und Menschen im Sinne des europäischen Austauschs bewegt. In den folgenden Programmjahren konnte an diese Erfolge angeknüpft werden und das Standortnetz des Programms wie auch die Projektzahlen immer weiter ausgebaut werden.

Seit 2009 erfolgt die finanzielle Förderung des Programms „Europa macht Schule“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.  Im selben Jahr übernahm die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit, die im Deutschen Akademischen Austauschdienst in Bonn angesiedelt ist, die Koordination des Programms in hauptamtlicher Tätigkeit.