23.06.2026
20 Jahre Europa macht Schule

Zum Festakt waren insbesondere diejenigen eingeladen, die Europa macht Schule seit vielen Jahren mit Leben füllen: engagierte Lehrkräfte, Schulklassen, internationale Studierende, ehrenamtlich Aktive der Standortteams, aktuelle und ehemalige Vereinsmitglieder sowie Gründungsmitglieder des Vereins Europa macht Schule e.V., ohne deren Einsatz das Programm in seiner heutigen Form nicht denkbar wäre. Ebenso waren langjährige Partner und Unterstützer vertreten. Dr. Johannes Müller, Leiter des Global Office der Goethe-Universität Frankfurt am Main, war als Vertreter seiner Universität vor Ort, welche den Festakt auf ihrem Campus Westend ausrichteten. Auch die Förderseite war anwesend in Person von Herrn Ingo Pfeil, der als Vertreter des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) an der Veranstaltung teilnahm.
Durch das abwechslungsreiche Programm führte die Bildungsjournalistin Kate Maleike. Nach einem gemeinsamen Willkommensimbiss eröffneten Dr. Johannes Müller von der Goethe-Universität Frankfurt, Dr. Stephan Geifes, Direktor der NA DAAD, sowie Bundesforschungsministerin Dorothee Bär mit einem Videogrußwort offiziell die Feierlichkeiten.
Ein besonderer Programmpunkt war die interaktive Gesprächsrunde „Was verbindest du mit Europa macht Schule?“, in der Dr. Robert Gieske, erster Vorsitzender des Vereins Europa macht Schule e.V., und Gründungsmitglied Frederic Werner gemeinsam mit dem Publikum Erinnerungen und persönliche Perspektiven auf das Programm teilten. Die zahlreichen Beiträge machten deutlich, wie nachhaltig Europa macht Schule seit 20 Jahren internationale Begegnungen fördert und europäische Vielfalt in deutsche Klassenzimmer bringt.
Unter dem Motto „Europa bildet weiter – ein Projekt mit Wirkung“ wurden außerdem zwei besonders eindrucksvolle Schulprojekte vorgestellt. Rob Chrisstoffels präsentierte sein Projekt „Tschechien: Wie funktioniert das Land?“, das gemeinsam mit Schülerinnen des Sankt-Marien-Gymnasiums Regensburg umgesetzt wurde. Am Nachmittag folgte die Vorstellung des Projekts „Kolonialisierung und post-koloniale Entwicklung in Ghana“ von Elia Osei Acheampong, das am Dag-Hammarskjöld-Gymnasium Würzburg realisiert wurde. Beide Beispiele zeigten eindrucksvoll, wie Europa macht Schule interkulturelles Lernen und Perspektivwechsel im Schulalltag ermöglicht.

Für musikalische Höhepunkte sorgte Caecilia Lucius mit ihren Klavierinterpretationen der Stücke „Schneckenhaus“ und „17 år“. Die Gesprächsrunde „Rückblick & Geschichten aus 20 Jahren Europa macht Schule“ war ein weiterer Höhepunkt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Generationen und Perspektiven des Programms kamen dabei miteinander ins Gespräch: Neben Dr. Stephan Geifes berichteten Inken Heldt als Gründungsmitglied und ehemalige Vereinsvorsitzende, Dr. Madlen Hunger als Alumna und ehemalige Programmkoordinatorin, die Lehrkraft Nadja Lechner-Volc sowie die ehrenamtlich Aktive Caecilia Lucius von ihren Erfahrungen. Die Runde verdeutlichte eindrucksvoll, wie stark das Programm von ehrenamtlichem Engagement, persönlicher Begeisterung und langjähriger Verbundenheit geprägt ist.
Den feierlichen Abschluss bildete die Preisverleihung, bei der besonders aktive Programmbeteiligte ausgezeichnet wurden. Ehrungen wurden in den Kategorien Standortteam, Lehrkraft sowie Studierende (Jury- und Publikumspreis) verliehen. Überreicht wurden die Urkunden und Präsente von Ingo Pfeil (BMFTR), Dr. Stephan Geifes (NA DAAD) sowie Larissa Hugargowitsch und Dr. Robert Gieske (Verein Europa macht Schule e.V.). Die Laudationen hielten Julia Ortmann und Frank Wittmann im Namen des Vereins Europa macht Schule e.V.
Neben dem offiziellen Programm boten verschiedene Mitmachaktionen während der Pausen zahlreiche Möglichkeiten zum Vernetzen. Beim anschließenden feierlichen Ausklang standen vor allem die Begegnungen, Erinnerungen und gemeinsamen Zukunftsperspektiven im Mittelpunkt. Das Jubiläum machte deutlich, wie viele Menschen Europa macht Schule in den vergangenen 20 Jahren geprägt haben – und wie lebendig die Idee des europäischen Austauschs weiterhin ist. Gemeinsam wurde nicht nur auf zwei erfolgreiche Jahrzehnte zurückgeblickt, sondern auch mit Zuversicht auf die Zukunft des Programms angestoßen.
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