20 Jahre Europa macht Schule

Seit zwei Jahrzehnten bringt das Programm Europa macht Schule Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und fördert den interkulturellen Austausch an Schulen in ganz Deutschland. Mit Kreativität, Offenheit und persönlichem Engagement haben tausende Studierende und Schulklassen Europa lebendig erlebbar gemacht. Das 20-jährige Jubiläum ist ein Anlass, auf viele erfolgreiche Begegnungen zurückzublicken und zugleich die Bedeutung eines geeinten, vielfältigen Europas für die Zukunft zu würdigen.

Einleitende Worte

Grußwort des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

Offizielles Porträt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
© Bundesregierung/Steffen Kugler

„Was hält Europa zusammen?“ – so lautete der Titel einer Studierendenkonferenz, zu der Bundespräsident Horst Köhler vor zwanzig Jahren am Rande eines Treffens von sieben europäischen Staatsoberhäuptern eingeladen hatte und die Startschuss für die Gründung von Europa macht Schule (EmS) war – eine wunderbare Initiative, die Studierende aus europäischen und inzwischen auch außereuropäischen Ländern für konkrete Projekte in deutsche Klassenzimmer bringt. Eine Initiative, die Europa und den Austausch miteinander praktisch erlebbar macht. Eine Initiative, die wertvoll und wichtig ist.
Wichtig, weil jede Generation aufs Neue die Chance verdient, Europa und die Welt für sich zu entdecken.
Wichtig, weil ein starkes Europa nicht nur eine prosperierende Wirtschaft und die Geltung des Rechts, nicht nur diplomatisches und sicherheitspolitisches Gewicht, sondern vor allem auch überzeugte und weltoffene Europäerinnen und Europäer braucht. Es sind gerade die scheinbar „kleinen“ Begegnungen wie bei Europa macht Schule, in denen Interesse an und eine klare Haltung für Europa sowie Neugier auch für globale Perspektiven wachsen können.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Videogrußwort der Bundesforschungsministerin Dorothee Bär

Videogrußwort der Bundesforschungsministerin Dorothee Bär

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Grußwort des Vereinsvorstandes Europa macht Schule e.V.

Gruppenfoto des aktuellen Vorstandes 2026, zu sehen sind alle acht Vorstandsmitglieder
© privat/DAAD

Vor 20 Jahren entstand aus einer einfachen, aber starken Idee Europa macht Schule (EmS). Heute zeigt sich: Aus dieser Idee ist ein lebendiges Programm geworden, das Menschen verbindet, europäische sowie weltweite Vielfalt erfahrbar macht und Begegnungen schafft, die in Erinnerung bleiben. Wer erlebt, wie Schülerinnen und Schüler neugierig werden und Studierende von ihrem Alltag berichten, merkt schnell, wie viel in diesen Momenten steckt. EmS lebt von Engagement, Offenheit und der Freude am Miteinander. Dafür danken wir allen, die das Programm damals mit Mut begonnen und bis heute mit Ausdauer weitergeführt haben, allen voran den engagierten Standortaktiven, den internationalen Studierenden sowie den Lehrkräften. Die Idee hat sich bewährt – und sie wirkt weiter, hoffentlich mindestens noch für die nächsten 20 Jahre. Herzlichen Glückwunsch uns allen zum Jubiläum!

Euer Vereinsvorstand von Europa macht Schule e. V.

Jubiläums-Festakt

Anlässlich des 20-jährigen Bestens vom Europa macht Schule (EmS) hat die Nationale Agentur im Deutschen Akademischen Austauschdienst (NA DAAD) zum Jubiläums-Festakt am 19.06.2026 in Frankfurt am Main eingeladen, die Stadt in der das Programm 2006 gegründet wurde. Im Anschluss an den Festakt fand ebenfalls in Frankfurt das EmS-Jahrestreffen statt, organisiert und durchgeführt vom Verein Europa macht Schule e.V. So hatten viele Teilnehmende die Chance das 20-jährige Bestehen des Programms das ganze Wochenende zu zelebrieren.

Zum Jubiläum eingeladen wurden Personen, die sich im Rahmen des Programms ehrenamtlich engagieren und sich aktiv beteiligen, ebenso Partner, Unterstützer und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), welches das Programm finanziell fördert. Insgesamt sind knapp 80 Personen aus ganz Deutschland angereist, um den Festakt gemeinsam zu feiern. Es wurden Laudationen gesprochen, das Programm wurde interaktiv vorgestellt, Preise verliehen, der Musik und Projektvorstellungen gelauscht und Geschichten erzählt. Zudem gab es natürlich auch reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zur Zukunft des Programms auszutauschen. . Hier befindet sich das ganze Programm und die Jubiläumsbroschüre zum Nachlesen.

Durch eine Pressemitteilung des DAAD wurde das Jubiläum des Programms bereits im Vorfeld gewürdigt.

Im Anschluss an den Festakt fand das jährliche EmS-Jahrestreffen statt, welches vom Vereinsvorstand organisiert und durchgeführt wird. So konnte das Jubiläum das Wochenende über gefeiert werden! Alles dazu kann in der News zum EmS-Jahrestreffen nachgelesen werden.

Ehrung der Prämierten

Auf dem Jubiläumsfestakt wurden besonders aktive Programmteilnehmende verschiedener Zielgruppen geehrt, zudem wurde ein öffentlich über Social Media abgestimmter Publikumspreis vergeben. Nominierungen waren im Vorfeld von den Standorten, dem Verein Europa macht Schule e.V. und dem EmS-Team in der NA DAAD eingereicht worden.

Ehrung von zwei EmS-Standortteams

Ausgezeichnet wurden in der Kategorie EmS-Standorte Hannover und Mainz. Die Preise wurden stellvertretend von Antonia Sawatzki und Lena Will vom Standortteam Hannover und von Zsófi Dull, stellvertretend für das Standortteam Mainz entgegengenommen.

Standortteam Hannover

Auszug aus der Laudatio von Frank Wittmann (ehemaliger Vereinsvorsitzender): “Das Standortteam Hannover hat den Preis erhalten, da es über Jahre hinweg durch außergewöhnliche Verlässlichkeit, Kontinuität und Tatkraft überzeugt hat. Seit dem Programmjahr 2019 steht Hannover für Beständigkeit und Engagement. Ein eingespieltes Team, angeleitet von zwei konstanten Standortmitgliedern, hat Strukturen geschaffen, die tragen – und zwar so gut, dass das Programmjahr mittlerweile nahezu von alleine läuft. Hannover steht für viele erfolgreiche Projekte, für ein großes, engagiertes Team und für eine beeindruckende Regelmäßigkeit in der Durchführung. Doch das Engagement endet nicht bei den Projekten: Ob bei der Mitwirkung an einem Imagefilm für das Programm, auf Instagram oder bei Veranstaltungen zur Programmbewerbung – das Team zeigt Präsenz, Initiative und Begeisterung für die Idee von Europa macht Schule. Diese Kombination aus Verlässlichkeit, Eigenständigkeit und Sichtbarkeit macht Hannover zu einem echten Aushängeschild unseres Programms.

Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat einer demokratischen Gesellschaft. Der Standort Hannover zeigt immer wieder aufs Neue, wie persönlicher Einsatz im Kleinen die Welt verbessern kann.”

Standortteam Mainz

Auszug aus der Laudatio von Julia Ortmann (ehemalige Vereinsvorsitzende): “Das Standortteam Mainz hat den Preis aufgrund seines außergewöhnlichen Engagements und der großen Eigeninitiative erhalten. Denn im vergangenen Programmjahr hat der Standort eine beeindruckende Zahl von Projekten umgesetzt und dabei zahlreiche internationale Studierende und Schulklassen zusammengebracht. Hinter diesem Erfolg steht ein Team, das nicht nur zuverlässig organisiert, sondern sich für die Qualität seiner Projekte einsetzt. Regelmäßige Treffen sowie ein enger Austausch im Team, sogen dafür, dass aus guten Ideen nachhaltige Begegnungen werden.

Besonders bemerkenswert ist, dass sich die Standortaktiven – insbesondere Zsófia Dull, die hier stellvertretend für den Standort Mainz geehrt wird – auch weit über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus engagieren. Sie werben für das Programm, bringen sich in Arbeitsgruppen vom Verein ein und tragen aktiv dazu bei, EmS weiterzuentwickeln. Das Standortteam Mainz steht damit beispielhaft für das, was EmS ausmacht: Menschen, die mit Offenheit, Tragkraft und Überzeugung Brücken zwischen Kulturen bauen und Europa und die Welt erlebbar machen.”

Ehrung von zwei Lehrkräften

Die Preise in der Kategorie Lehrkräfte, die in diesem Jahr besonders aktiv waren, gewannen Sylvia Stegmüller, Lehrkraft an der Grundschule am Napoleonstein in Regensburg und Mandy Brumme, Lehrkraft am Geschwister-Scholl-Gymnasium – “Haus Albertinum” in Freiberg.

Sylvia Stegmüller, Lehrkraft in Regensburg

Auszug aus der Laudatio von Frank Wittmann (ehemaliger Vereinsvorsitzender): “Sylvia Stegmüller arbeitet als Lehrerin an der Grundschule am Napoleonstein in Regensburg und bringt seit über einem Jahrzehnt Europa und die Welt ins Klassenzimmer und hat damit bisher in etwa 18 Projekte an Ihrer Schule durchgeführt und damit insgesamt ca. 400 Schülerinnen und Schüler erreicht. EmS verbindet internationale Studierende und deutsche Schulklassen, um Europa und die Welt persönlich erlebbar zu machen. Sylvia Stegmüller hat unser Programm mit Herz und Durchhaltevermögen an ihrer Schule verankert. Ihre Schülerinnen und Schüler lernen durch ihren Einsatz, dass Menschen durch Frieden, Vielfalt und Toleranz verbunden werden. Grundwerte, die einige in der Welt heute vergessen haben. In diesen Zeiten sind Lehrkräfte besonders zu würdigen, die sich über ihre schulischen Aufgaben hinaus für das Verbindende zwischen den Menschen engagieren. Frau Stegmüller zeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen und sich für Grundwerte einzusetzen.”

Mandy Brumme, Lehrkraft in Freiberg

Auszug aus der Laudatio von Julia Ortmann (ehemalige Vereinsvorsitzende): “Mandy Brumme unterrichtet am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Freiberg und ist erst seit dem letzten Programmjahr bei EmS dabei. Doch schon in dieser kurzen Zeit hat sie gezeigt mit wie viel Begeisterung, Engagement und Überzeugungskraft sie als Lehrerin am Programm teilnimmt. Aus eigener Initiative fand Frau Brumme den Weg zu EmS und wurde schnell zu einer echten Multiplikatorin des Programms. In nur zwei Jahren hat sie bereits vier Projekte begleitet und darüber hinaus weitere Lehrkräfte für eine Teilnahme aktiviert. Allein im Programmjahr 2025/26 wurden durch sie sieben Projekte an Ihrer Schule umgesetzt. Wer Frau Brumme erlebt, spürt sofort Ihre Begeisterung für den interkulturellen Austausch. Mit ihren Ideen, ihrer Tatkraft und ihrer Überzeugung lebt Sie den Gedanken von EmS und bereichert das Programm auf ganz besondere Weise.”

Ehrung der internationalen Studierenden

Den Preis in der Kategorie internationaler Studierender und stellvertretend für den bzw. die 3.000. Studierende/n, gewannen Rob Chrisstoffels aus Tschechien, Student an der Universität in Regensburg und Lucy Allison aus Großbritannien, Studierende an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Den Publikumspreis gewann Elia Osei Acheampong aus Ghana, Student an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Rob Chrisstoffels aus Tschechien

Auszug aus der Laudatio von Frank Wittmann (ehemaliger Vereinsvorsitzender): “Rob Chrisstoffels hat am St. Marien-Gymnasium in Regensburg das Projekt „Tschechien: Wie funktioniert das Land?“ geleitet und damit Schülerinnen und Schülern auf engagierte und kluge Weise an ein europäisches Nachbarland herangeführt. Mit großem didaktischem Gespür hat er nicht nur Wissen vermittelt, sondern echte Gespräche angestoßen: über tschechische Politik, das Schulsystem und schließlich auch über ein alltagsnahes Thema wie Essen. Besonders bemerkenswert ist, dass daraus nicht bloß eine Unterrichtsreihe wurde, sondern ein Raum des Dialogs, in dem die Schülerinnen mitdenken, mitreden und sich vergleichen konnten. Diese Verbindung aus inhaltlicher Tiefe, methodischer Vielfalt und echter Begeisterung macht sein Projekt preiswürdig.”

Den ganzen Projektbericht von ob gibt es hier zum Nachlesen.

Lucy Allison aus Großbritannien

Auszug aus der Laudatio von Julia Ortmann (ehemalige Vereinsvorsitzende): “Lucy Allison hat bei ihrem Projekt “Das Leben in Blackpool: Kinder der Welt” auf besonders kreative und eindrucksvolle Weise gezeigt, worum es bei EmS geht: Menschen zusammenzubringen und Europa für Kinder erlebbar zu machen. Sie hat ein Projekt gestaltet, das die Schulklasse nicht nur über ihr Heimatland Großbritannien informiert, sondern sie aktiv in den interkulturellen Austausch eingebunden hat. Mit einer Mischung aus Präsentationen, Geschichten, Liedern und selbst gebastelten Puppen gelang es ihr, die Inhalte altersgerecht und lebendig zu vermitteln.” Den ganzen Projektbericht von Lucy gibt es hier zum Nachlesen.

Elia Osei Acheampong aus Ghana

Auszug aus der Laudatio von Frank Wittmann (ehemaliger Vereinsvorsitzender): “Den Publikumspreis gewann Elia Osei Acheampong aus Ghana, internationaler Studierender an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit dem Projekt “Kolonialisierung und postkoloniale Entwicklungen in Ghana”. Mit seinem Projekt hat Elia Schülerinnen und Schüler des Dag-Hammarskjöld-Gymnasiums in Würzburg für Geschichte, Gegenwart und globale Zusammenhänge begeistert. Er hat Ghana als Land mit einer reichen vor kolonialen Geschichte vorgestellt und die Entwicklungen nach der Unabhängigkeit verständlich und spannend vermittelt. Besonders überzeugend war sein interaktiver Ansatz, mit dem er die Lernenden aktiv eingebunden und zum Mitdenken angeregt hat. Dass dieses Engagement nicht nur fachlich, sondern auch persönlich berührt hat, zeigt der Publikumspreis, den Elia für sein Projekt erhält. Das Publikum hat damit gewürdigt, mit wie viel Leidenschaft, Sorgfalt und pädagogischem Gespür er gearbeitet hat.” Hier geht es zum ganzen Projektbericht von Elia.

 

Im Namen von EmS gratulieren wir den beiden Standortteams Hannover und Mainz, beiden Lehrkräften Sylvia Stegmüller und Mandy Brumme und den drei Studierenden Lucy, Rob und Elia herzlich zu ihren Auszeichnungen.

Gruppenbild vom Festakt des 20jährigen Jubiläums des Programms Europa macht Schule. Zwölf Personen stehen auf der Bühne, darunter alle Preistragende.
© aha! film GmbH/DAAD

Stimmen von Teilnehmenden

Porträtfoto Eleni
Ich engagierte mich bei EmS, da meiner Ansicht nach allen Kindern die Teilnahme an internationalem Austausch ermöglicht werden sollte, unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund oder dem Bildungsstand ihrer Eltern.
Eleni, ehemaliges Vorstandsmitglied (2015-2024)
Porträtfoto Zsófi
Ich habe durch EmS so viel gelernt! Zum Beispiel, wie man Projekte koordiniert, Veranstaltungen organisiert und überzeugende Präsentationen hält. Durch den regelmäßigen Kontakt zu internationalen Studierenden habe ich nicht nur meine interkulturellen Kompetenzen erweitert, sondern auch tiefgreifende Einblicke in verschiedene Kulturen erhalten.
Zsófia, EmS-Standortteam Mainz (seit 2024)
Porträtfoto Habiba, EmS-Standortaktive in Freiberg
Dank EmS habe ich gelernt, dass kleine Schritte viel bewegen können, wenn es Menschen gibt, die sie gehen wollen. Ehrenamt braucht keinen Zwang, sondern Freiwilligkeit. Und die Menschen, die sich engagieren, sind meistens unglaublich toll und verständnisvoll. Sie kennenzulernen ist jedes Mal eine Ehre.
Habiba, EmS-Standortteam Freiberg (2025/26)
Porträtfoto Melih
EmS war eine meiner prägendsten ehrenamtlichen Tätigkeiten, die den Europäer und den Weltbürger in mir buchstäblich erweckt hat. Auch heute, fast nach 20 Jahren arbeite ich im europäischen Bildungsbereich. Ohne EmS wäre ich nicht so weit gekommen. EmS hat einen Teil meiner Identität mit definiert.
Melih, EmS-Alumnus vom Standortteam Köln (2006/07)
Porträtfoto Büsra
In der Interaktion mit der Schulklasse habe ich gemerkt, dass interkulturelles Lernen immer in beide Richtungen funktioniert – man lernt genauso viel zurück.
Büsra, Studentin aus der Türkei am Standort Frankfurt (2025/26)
Porträtfoto Xi Chen
Mein tollster EmS-Moment war, als die Klasse nach den geplanten 90 Minuten meiner Präsentation noch weitermachen wollte. Außerdem waren einige Lehrer/-innen und Schüler/-innen aus einer anderen Klasse hinzugekommen, sodass ich meine Vorstellung noch weitere 90 Minuten lang fortführte. Das große Interesse und Engagement haben mich besonders gefreut.
Xi, Student aus China am Standort Köln (2025/26)
Porträtfoto Svea Carlsen
Für die Schulen ist es immer eine Bereicherung im kulturellen Bewusstsein, sich außerschulische Expert/-innen ins Haus zu holen. Berichten diese dann noch emotional Bedeutsames aus ihrem Heimatland und bereiten dies kindgerecht auf, dann stößt dies auf großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern.
Svea Carlsen, Lehrkraft am EmS-Standort Essen (2025/26)
Porträtfoto Cecelia
Ich engagiere mich bei EmS, weil mich die Zusammenarbeit mit Lehrkräften und internationalen Studierenden begeistert. Es ist toll dabei zu sein, wenn Fremde zu Bekannten und zu Freunden werden. Oder aus kleinen Ideen kreative Projekte entstehen, bei denen unsere internationalen Studierende als Multiplikator/-innen ihre Erfahrungen weitertragen und Brücken zwischen Kulturen bauen.
Caecilia, EmS-Standortteam Freiberg (2025/26)
Porträtfoto Majolie O. Kongne Nembot
EmS bedeutet für mich Anerkennung von Kulturen, Ideen und persönlichen Erfahrungen. Durch das Programm fühlt man sich respektiert, gehört und als Teil einer großen europäischen Gemeinschaft.
Majolie, internationale Studentin am Standort Vechta (2025/26)
Porträtfoto Katja
Wenn Kinder bereits in der Schule persönliche Einblicke in andere Kulturen erhalten, entwickeln sie frühzeitig Offenheit gegenüber kulturellem Austausch. Die Projekte ermöglichen prägende Erfahrungen, die Vorurteile abbauen, das Verständnis für andere Lebensweisen stärken und den Zusammenhalt fördern.
Katja, EmS-Standortteam Würzburg (seit 2025)
Porträtfoto Vreni
Durch EmS nehme ich Europa stärker als gelebte Gemeinschaft wahr. Mich beeindruckt, wie vielfältig die Perspektiven der internationalen Studierenden sind und wie viel Austausch bereits auf persönlicher Ebene entsteht. Seitdem ist Europa für mich weniger ein abstraktes politisches Konzept, sondern vielmehr ein Netzwerk aus Menschen, Kulturen und gemeinsamen Erfahrungen.
Vreni, EmS-Standortteam Karlsruhe (seit 2025)
Nach Abschluss des Projekts hatten wir im Klassenverband eine Feedbackrunde. Alle 27 Schüler/-innen waren einstimmig vom Projekt und vom gemeinsamen Nachmittag sehr begeistert. Und alle haben Lust auf weitere Projekte.
Carmen Adamietz, Lehrkraft am EmS-Standort Mainz (2025/26)
Porträtfoto Alina Würzburg
Dieses Programm macht deutlich, dass Vielfalt kein Hindernis ist, sondern eine enorme Bereicherung für unsere gemeinsame Zukunft. Ich glaube, der direkte Kontakt im jungen Alter ist genau das, was den großen Zusammenhalt in der Welt stabil macht.
Alina, EmS-Standortteam Würzburg (seit 2026)
Porträtfoto Pranav
Die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Hintergründe hat meine Team- und Führungsfähigkeiten gestärkt. Ich habe gelernt, verschiedene Perspektiven zu schätzen, Herausforderungen effektiv zu meistern und respektvoll mit anderen an gemeinsamen Zielen zu arbeiten. Insgesamt hat die ehrenamtliche Tätigkeit eine wichtige Rolle in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung gespielt.
Pranav, EmS-Standortteam Freiberg (2025/26)
Porträtfoto eines EmS-Alumnus
Europa braucht „EmS“ heute mehr denn je. Gerade in turbulenten und von außenpolitischen Herausforderungen geprägten Zeiten ist es umso wichtiger, deutlich zu machen, dass eine moderne Gesellschaft von Diversität und Vielfalt profitiert.
Hermann, EmS-Alumnus des Standortteams Passau (2017/18)
Porträtfoto Yannis
Ich freue mich über die Möglichkeit, im Rahmen eines Ehrenamtes die Organisation von Teams und Projekten zu erlernen. Es erfüllt mich besonders mit Stolz, wenn etwas wie geplant funktioniert.
Yannis, EmS-Standortteam Jena (seit 2025)

20 Jahre EmS in Zahlen

Das Programm Europa macht Schule gibt es bereits seit 20 Jahren. Gegründet wurde es im Rahmen einer Studienkonferenz zum Thema “Was hält Europa zusammen?” im Februar 2006. Die ganze Geschichte gibt es hier zum Nachlesen. Was aber ist in diesen 20 Jahren alles passiert?

In 20 Jahren EmS...

…gab es insgesamt mehr als 2.890 Projekte.

…haben insgesamt mehr als 2.036 Lehrkräfte teilgenommen

…wurden mehr als 72.250 Schülerinnen und Schüler erreicht.

…gab es mehr als 3.080 ehrenamtliche Standortaktive.

Wünsche für die Zukunft

Bei dem Festakt wurden die Teilnehmenden gefragt, was sie sich für die Zukunft vom Programm wünschen. Hier das Ergebnis:

Man sieht eine Wort Wolke mit der Überschrift "Was wünscht du EmS für die Zukunft?"

Und auch vorab haben wir die EmS-Teilnehmenden danach gefragt, hier ein paar Eindrücke:

Porträtfoto Candela Poggi
Zum 20‑jährigen Jubiläum wünsche ich dem Programm vor allem, dass es weiterhin Begegnungen ermöglicht, von denen sowohl Schulklassen als auch wir internationalen Studierenden profitieren. Mein Projekt hat mir genauso viel über Deutschland vermittelt wie der Klasse über Argentinien. Danke für 20 Jahre EmS!
Candela, Studentin aus Argentinien am Standort Freiberg (2025/26)
Porträtfoto Lorena Richter
Ich wünsche dem Programm, dass es seine Lebendigkeit und seine Lernendenorientierung bewahrt und weiterhin jungen Menschen die wertvolle Chance bietet, ihre Perspektiven über nationale Grenzen hinweg zu erweitern, um so interkulturelles Lernen authentisch zu fördern.
Lorena Richter, Lehrkraft am EmS-Standort Göttingen (2025/26)
Porträtfoto Vreni
Ich hoffe, dass durch EmS Europa Schritt für Schritt stärker in den Schulen erlebbar wird und den Schüler/-innen gezeigt wird, welche Chancen und Möglichkeiten der europäische Austausch bietet.
Vreni, Standortaktive in Karlsruhe(seit 2025)

Wir sagen Danke!

20 Jahre EmS! Das wäre ohne das ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten nicht möglich gewesen. Ein großer Dank geht daher an alle, die sich Jahr für Jahr für den internationalen Austausch und den europäischen Gedanken engagieren.

Ein besonderes Dankeschön geht an das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (ehemals Bundesministerium für Bildung und Forschung), welches das Programm seit 2009 fördert.

Gruppenbild vom Festakt des 20jährigen Jubiläums des Programms Europa macht Schule.
© aha! film GmbH/DAAD

20 Jahre EmS – Der Vorstand von Europa macht Schule e.V. und das Koordinationsteam in der NA DAAD sagen Danke!