Wie sehen wir uns selbst in Spanien?

Mein Projekt war darauf ausgerichtet, den Schülerinnen und Schülern einen Überblick über Spanien zu geben, nicht nur in Bezug auf die Geografie oder die Traditionen, sondern auch auf die wichtigsten Aspekte in anderen Bereichen.

Weltkugel, Stifte sowie Graduationskappe auf einem Bücherstapel liegend.

Zu Beginn machten wir ein Brainstorming zum Vorwissen der Schüler/-innen über Spanien: Klischees, Stereotypen, Berühmtheiten, Essen, Traditionen, Denkmäler, Städte. Anschließend bin ich auf die kulturelle Vielfalt Spaniens eingegangen, auch, um einige Klischees zu durchbrechen. Eine Präsentation in Form einer Karte zeigt die Einteilung Spaniens in Regionen mit einer kurzen Erklärung des Gebiets und einigen Fotos. Das Projekt zielte darauf ab, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie die Spanier/-innen Spanien wirklich sehen, und nicht, wie es von außen gesehen wird. Es sollten auch nicht nur einfach nur die emblematischsten Monumente und Traditionen gezeigt werden. Ein Beispiel: Der Norden Spaniens ist dem nördlichen Europa ähnlicher als einige Leute denken, weil es dort mehr regnet, alles grüner ist und das Wetter schlechter ist als in Südspanien.

Die 4 offiziellen Sprachen Spaniens wurden ebenfalls besprochen und den Schüler/-innen wurde ein Audio vorgespielt, damit sie hören konnten, wie die unterschiedlichen Sprachen klingen. Die Schüler/-innen konnten so ihre Einschätzung dazu abgeben, ob die jeweiligen Sprachen dem Spanischen ähnlich sind oder nicht.

Porträtbild der internationalen Studentin Sara.Das Projekt wurde interaktiv gestaltet, sodass sie das erworbene Wissen auf entspannte und spielerische Art und Weise festigen konnten. Am Ende der Präsentation gab es daher eine Übersicht der spanischen Stereotypen mit Bildern, sodass die Schüler/-innen sagen konnten, wie sie die jeweiligen Bilder interpretieren und warum es so dargestellt wird. Zum Abschluss wurde ein Kahoot mit allgemeineren Fragen als Wiederholung durchgeführt.

Im zweiten Teil des Projekts wurden die Schülerinnen und Schüler in 5er-Gruppen eingeteilt und erhielten eine Karte Spaniens. Sie wurden gebeten, alles zu zeichnen, woran sie sich erinnern (Namen von Städten, allgemeine Einteilung Spaniens, Denkmäler, Essen, wichtige und bedeutungsvolle Zeichnungen usw.). Sie wurden gebeten, die Orte zu markieren, die sie bereits kennen, und schließlich den Ort zu markieren, an den sie gerne reisen würden. Zum Schluss präsentierten und erklärten sie ihre Karten den Mitschüler/-innen.

Projektangaben
Studentin: Sara Rojas Goméz
Herkunftsland: Spanien
Studienfach: Germanistik
Schule: Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn
Schulform & Klasse: Gymnasium, 8. Klasse