KI Forschung im Ausland
Nikita Zubairov, Studierender der TU München, besuchte sein altes Gymnasium in Bad Godesberg. Er hat den Schülerinnen und Schülern einen interessanten Einblick in das Thema “Künstliche Intelligenz” gegeben.

In meinem Back to School-Projekt habe ich den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das Studium an zwei Spitzenuniversitäten in Kontinentaleuropa (TUM und ETH Zürich) gegeben und Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz aufgezeigt.
Insbesondere der Fakt, dass die Schweiz nicht in der EU liegt, aber dennoch so gute Beziehungen mit der EU hat bzw. die Erasmus/SEMP Progamme so gut miteinander funktionieren, hatte die Schulklasse überrascht.
Ich habe ihnen eine Einführung in die Terminologie und Taxonomie der Künstlichen Intelligenz gegeben, mit einem Fokus auf Multilayer Perceptrons (MLPs), um auch ein wenig Inhalt zu vermitteln und first hand aus meinen Erfahrungen und Learnings an der ETH zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler konnten durch theoretische Demonstrationen und praktische Experimente interaktiv die Basis nachvollziehen, wie KI-Modelle funktionieren.

Die Schulklasse war sehr interessiert an den Unterschieden zwischen dem Studium in Deutschland und der Schweiz und stellte Fragen zu Studieninhalten, Bewerbungsprozessen und dem Leben im Ausland. Beim KI-Teil konnte sie durch einfache Experimente selbst Modelle trainieren und so spielerisch ein Gefühl für KI entwickeln. Besonders die Visualisierung von Lernprozessen mit Tensorflow Playground hat viele Aha-Momente ausgelöst. Auch die praktische Erfahrung mit Teachable Machine hat allen Spaß gemacht, insbesondere dann, wenn das trainierte Model gut abschnitt.
Das Projekt wurde sehr positiv aufgenommen und die Schülerinnen und Schüler äußerten großes Interesse an MINT-Themen und an internationalen Studienmöglichkeiten!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Nikita für dieses interaktive Projekt!