Wie schnell die Zeit vergeht: Gerade hat sich noch das Team am neuen "Europa macht Schule"-Standort in Vechta zusammengewürfelt und eh man sich versieht standen die ersten Teilnehmer am 17.02.2012 auf der Bühne der Uni Vechta um ihre Ergebnisse zu präsentieren! Und man kann sagen es sind wirklich spannende Projekte entstanden.
So ging es los:
Fünf Austauschstudierende aus Europa meldeten sich für das Programm an: Marianna Sova aus der Ukraine, Sennur Erdem aus der Türkei sowie Alena Shibaeva, Olga Kravchuk und Oxana Nutes aus Russland. Von den Vechtaer Schulen entschieden sich die Ludgerus-Schule (Haupt- und Realschule), Geschwister-Scholl-Schule (Haupt- und Realschule), Alexanderschule (Grundschule) und zwei Klassen des Gymnasiums Antonianum an dem Projekt teil zu nehmen.
Das Koordinationstreffen
Am Mittwoch, den 30.11.2012 ging es dann wirklich los. Das erste Koordinationstreffen von Europa macht Schule in Vechta fand statt. Die betreuenden Lehrer der Schulen und ihre Studierenden lernten sich kennen und konnten die ersten konkreten Schritte für das Projekt planen.
Die Projektphase
Die Studierenden stellten sich ihren Klassen vor, lernten die Schülerinnen und Schüler kennen und gaben diesen einen ersten Eindruck von ihrem Heimatland. Sie erkundeten mit ihren Klassen auf verschiedenste Weisen ihre Kultur: Es wurde getanzt, gebastelt, Geschichten erzählt und vieles mehr.
Die Abschlussfeier
Nach getaner Arbeit kamen alle Teilnehmer am Freitag, den 17.02.2012 zur Abschlussfeier in der Aula der Universität Vechta zusammen. Auf der Bühne präsentierten Schüler und Studierende gemeinsam ihre Ergebnisse. Auf dem Programm stand:
"WUIC - So tanzen die Tscherkessen im Kaukasus". Sennur Erdem übte während der Projektphase einen traditionellen Paartanz der Tscherkessen aus der Türkei ein, den die Schüler und Schülerinnen der 5Fb des Gymnasium Antonianum auf der Bühne zeigten.
Russland - Land der Gegensätze". Nachdem die Zuhörer von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6b der Geschwister-Scholl-Schule in verschiedenen Sprachen begrüßt wurden, folgte ihre spannende Präsentation mit vielfältigen Informationen über Land, Leute und kulturelle sowie geographische Besonderheiten Russlands. Sie hielten ihre Ergebnisse auf einem großen Plakat fest.
Das Jolkafest - So feiert man Weihnachten und Sylvester in Russland". Alena Shibaeva erarbeitete mit den Schülerinnen und Schülern des fünften Jahrgangs der Ludgerus-Schule ein buntes Fest mit russischen Bräuchen rund um Weihnachten und Neujahr. Zusammengefasst haben die Schüler und Schülerinnen und die Studentin diese in einer Art Musical. Mit Tanz und Musik präsentierten sie den Zuschauern die Weihnachtsgeschichte rund um Väterchen Frost, Snegurochka und der bösen Hexe.
"Der Handschuh - Ein Märchen aus der Ukraine". Drei Schüler der Klasse 6La des Gymnasium Antonianum, bei denen Marianna Sova ihr Projekt durchführte, lasen ein ukrainisches Märchen vor. Außerdem hatten sie ein Plakat gebastelt, auf dem sie alles, was sie über die Ukraine gelernt haben zusammentrugen.
"Die russische Kalinka in der deutschen Schule" bildete den Abschluss. Oxana Nutes und Olga Kravchuk tanzten mit den Schülern der 4a der Alexanderschule zu dem allseits bekannten russischen Volkslied "Kalinka". Die Zuschauer konnten außerdem an drei Stellwänden die selbstgebastelten traditionellen russischen Hauben bewundern, welche die Klasse während der Projektphase gebastelt hatte.
Vielen Dank an alle, die so aktiv mitgewirkt haben!
Wir freuen uns schon darauf, wenn es zum nächsten Wintersemester (2012/2013) wieder in die nächste Runde von "Europa macht Schule" geht! |