1. Türkisch für Anfänger
Das Projektjahr 2012 wurde dieses Jahr eingeläutet durch das Projekt von Nilay Aygün in einer sechsten Klasse der Albert-Schweitzer-Schule in Gießen. Nilay, die ein Erasmus-Auslandssemester an der Universität in Gießen gemacht hat, ist eine Studentin aus der türkischen Stadt Izmir und studiert dort Mikrobiologie.
Zu Beginn des Projektes hat Nilay den Schülern der Klasse in einer tollen Powerpoint-Präsentation etwas über ihr Land erzählt aus dem sie kommt. Wo liegt die Türkei, wie leben die Menschen dort und welche Sprache sprechen sie, was unterscheidet die Türkei von Deutschland und worin ähneln sich die beiden Länder. Als Nilay dann zu dem Punkt “typisch türkisches Essen“ kam, konnten nicht nur einige Schüler der Klasse mit türkischen Wurzeln viel zu den Bildern erzählen die Nilay zeigte, sondern auch der Rest der Klasse erkannte den Döner Kebab, den Lahmacun oder den Börek sofort, die alle ihren Ursprung in der Türkei haben. Die Stimmung war super und alle hatten nach diesen tollen Bildern Hunger bekommen - Plan geglückt. Jetzt ging es nämlich über in den zweiten Teil des Projektes, für den sich alle Schüler in die Schulküche begeben mussten, denn jetzt wurde lecker gekocht! Und was gab es…!?...gefüllten Zigaretten Börek und Kisir, ein Türkischer Bulgursalat! Alle Schüler wurde in die Vorbereitung der Zutaten und natürlich auch in die Zubereitung der Speisen mit eingespannt - und was soll ich sagen: mir hat es super geschmeckt und den Schülern auch - aber Bilder sprechen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte…!!!
Vielen Dank an Nilay, Frau Stövesand und ihre sechste Klasse für ein tolles Eröffnungsprojekt!
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2. Kleine Reise in die Slowakei
„Weißt du, wo die Slowakei liegt?“ – „Ich glaube bei Italien oder Österreich …oder war es doch neben Russland?“ Auch wenn diese Frage die 7. Klasse der Anne-Frank Schule in Linden anfänglich noch ins Grübeln brachte – heute können sich die Schüler als echte „Slowakeiexperten“ bezeichnen. Renáta Hrúziková nahm die Klasse mit auf eine kleine Reise in ihr Heimatland, die Slowakei. Renáta ist 22 Jahre alt und studiert Management für regionale Entwicklung und Pädagogik an der Universität in Nitra. Im Rahmen des europäischen Austauschprogramms ERASMUS hat sie ein halbes Jahr an der JLU Gießen studiert.
Die Klasse unter der Leitung von Herrn Kunstmann ließ sich von der slowakischen Kultur, Land und Leuten begeistern. Im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation mit Bildern und Videos über Geographie, Geschichte, Politik und Kultur brachte Renáta den Schülern ihr Heimatland näher. Den meisten war die Slowakei im Vorfeld noch recht unbekannt aber gerade aus diesem Grund waren Alle sehr begeistert und interssiert. Zunächst zeigte Renáta die geographische Lage ihres Landes und beeindruckte die Klasse mit landschaftlichen Besonderheiten wie dem Gebirge Hohe Tatra. Auch die traditionelle Kleidung sowie typische Bräuche faszinierten die Schüler. So sorgte das ostermontägliche „Frauen-nass-machen“, das Glück und Gesundheit bringen soll, für viel Gelächter. Ein kleiner Abstecher in die Besonderheiten der slowakischen Sprache sorgte für gute Unterhaltung. Dass Slowakisch angeblich als eine der schwierigsten Sprachen gilt, glaubte die Klasse Renáta aufs Wort und sollten doch noch einige Zweifler unter ihnen gewesen sein - spätestens nach Worten wie „Najneobhospodarovateľnejšími“ (Wartung) waren auch diese überzeigt. Trotzdem gelang es den Schülern mit Renátas Hilfe, eine kleine Unterhaltung auf Slowakisch zu führen. Bei dem anschließenden Quiz konnten die Schüler ihr erworbenes Wissen über die Slowakei unter Beweis stellen. Sie alle konnten das Quiz mit Bravour lösen und sind nun „Slowakei-Experten“.
Im Anschluss an das Quiz wurden Videos von traditionellen Volkstänzen gezeigt und auf die Bitte der Klasse hin erklärte sich Renáta bereit, mit der Gruppe ein paar Tanzschritte einzuüben. So endete das Projekt mit einer lustigen Runde Volkstanz und typischen slowakischen Süßigkeiten.
Sowohl Renáta, der 7. Klasse der Anne-Frank Schule Linden, als auch uns hat dieser Tag sehr viel Spaß gemacht. In diesem Sinne vielen Dank an Renáta für ihr schönes Projekt und Herrn Kunstmann und seiner 7. Klasse vielen Dank für ihr Interesse und die tolle Mitarbeit!
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